Parisausfahrt – 33 Schüler vom 7.-11. Mai in Paris

 Redaktion    Realschule | Schuljahr 2017/2018 | Werkrealschule

Die Französisch-Schüler der Klassen 8 und 10 und ihre drei Lehrerinnen Frau Schneider, Frau Lutzyk und Frau Lacroix fuhren am Montagmorgen um 5:00 Uhr in Calmbach los und machten sich auf den Weg in die französische Hauptstadt.

Nach einer langen Fahrt kam die Reisegruppe im Hotel im Norden von Paris an und machte sich nach einer kurzen Pause auf den Weg zum dem Eiffelturm. Die erste Fahrt mit der Metro war für die Schüler und Lehrerinnen aufregend und gleich beim ersten Umsteigen ging ein Teil der Gruppe zum falschen Ausgang hinaus. Als die Gruppe wieder beisammen war, ging es ohne weitere Probleme zum berühmtesten Wahrzeichen der Stadt. Die Schüler waren begeistert und fasziniert vom Anblick des Eiffelturms und machten viele Fotos. Dabei verloren sie die Zeit aus den Augen und mussten sich sehr beeilen, um rechtzeitig um 16:00 am Kai zu sein, um an der einstündigen Bootsfahrt auf der Seine teilzunehmen. Das Wetter war fantastisch und die Jugendlichen genossen die Bootsfahrt und machten viele Bilder von den Sehenswürdigkeiten, die passiert wurden. Im Anschluss an die Fahrt mit dem Boot wurde die Sicherheitskontrolle am Eiffelturm passiert und die Besteigung der ersten beiden Etagen des Pariser Wahrzeichens in Angriff genommen. Die Aussicht de la Tour Eiffel war fantastisch und die Schüler genossen den Überblick und konnten viele weitere Sehenswürdigkeiten entdecken. Den Abend verbrachte die Gruppe auf dem Champs de Mars mit einem Picknick. Der blinkende Eiffelturm bei Nacht beendete den langen Tag und die Schüler freuten sich schließlich, um 23:30 Uhr erschöpft in ihre Hotelbetten zu fallen.

Am Dienstag stellte eine Stadtrundfahrt den ersten Programmpunkt dar. Die Reiseführerin brachte die Gruppe an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei und konnte sehr viel erzählen. Da der 8. Mai ein nationaler Feiertag in Frankreich ist, war die Champs-Élysées gesperrt und der Bus dufte die Prachtstraße nicht entlangfahren und den Arc de Triomph mit dem 6-spurigen Kreisverkehr nicht umrunden. Am Nachmittag wurde das Quartier Latin und der Jardin de Luxembourg erkundet. Ein besonderes Highlight stellte der Besuch der Catacombes de Paris dar, worauf sich viele Schüler freuten, einige allerdings auch schauderten. Die Katakomben sind ein unterirdisches Beinhaus mitten in der Stadt. Nach dieser düsteren Erfahrung trafen sich die Schüler und ihre Lehrerinnen wieder auf der sonnigen Straße und aßen gemeinsam ein Eis. Nach etwas Freizeit trafen sich alle wieder, um gemeinsam mit der Metro zurück ins Hotel zu fahren.

Der Mittwochmorgen begann mit einer Führung durch die Cathédrale Notre-Dame. Hierzu wurde die Gruppe in zwei kleinere Gruppen geteilt und zwei freundliche Damen führte sie durch die Kathedrale. Die Gruppen erfuhren viel über den Bau, die religiösen Symbole und auch einige kuriose Fakten über die Kirche. Am Nachmittag wurde der Place de la Concorde und die Champs-Élysées sowie der Triumphbogen besichtigt. Um 16:30 Uhr wurde die Gruppe im Musée du Louvre erwartet. Die Schüler hatten ausreichend Zeit, sich nach ihren Interessen mit Kunst aus aller Welt zu beschäftigen. Nur eine Aufgabe wurde ihnen von ihren Lehrerinnen gestellt: Jeder sollte ein Selfie mit dem wohl bekanntesten Gemälde des Louvre, der Mona Lisa, machen. Diesen ereignisreichen Tag ließen die 36 Reisenden mit einem Picknick an der Seine ausklingen und kehrten anschließend müde ins Hotel zurück.

Der Donnerstag begann mit einer sportlichen Anforderung: Die Besteigung der Türme der Kathedrale Notre-Dame stand auf dem Programm. Nachdem die ca. 400 Stufen erklommen waren, wurden die Schüler und Lehrerinnen mit einer der schönsten Aussichten über die Stadt belohnt. Auch die berühmten Wasserspeier und die schweren Glocken waren beliebte Fotomotive. Nach diesem anstrengenden Auftakt wurde das Jüdischen Viertel le Marais erkundet. Der Place des Vosges lud zum Verweilen und die erschöpften Schüler zu einem Nickerchen auf dem Rasen ein. Auf Wunsch vieler Schüler machte sich die Gruppe noch einmal auf den Weg zum Eiffelturm und dort wurden wieder unzählige Fotos gemacht, darunter auch einige wirklich sehr einfallsreiche. Als letzte Station an diesem Tag stand das Viertel Montmartre auf dem Programm. Die wunderschöne Basilique du Sacré Cœur, der Place du Tertre und das Moulin Rouge sind die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in diesem Viertel.

Am Freitag, dem Tag der Abreise, wurde noch das Chateau de Versailles besichtigt. Die Reisegruppe fuhr mit der Metro und dem RER aus der Stadt in den Vorort Versailles. Bis die Gruppe im Schloss war und die Audioguides hatte, verging einiges an Zeit und sowohl die Schüler als auch die Lehrerinnen brauchten starke Nerven. Im Schloss wurde man für die Strapazen der Anreise und des Anstehens belohnt. Der über 300 Jahre alte majestätische Spiegelsaal ist der größte und berühmteste Raum des Schlosses. Auch die Gemächer des Königs und der Hofdamen waren beeindruckend. Das Schloss war an diesem Freitag sehr gut besucht, was ein Verweilen in den Räumlichkeiten unmöglich machte, die Jugendlichen wurden regelrecht mit dem Strom der Touristen mitgeschoben.

Nach der Schlossbesichtigung traten die 36 Schüler und Lehrer die Heimreise nach Calmbach an. Es war eine lange Fahrt, auf der viel geredet, gelacht, geschminkt, gesungen und geschlafen wurde. Gegen 23:00 Uhr erreichte der Bus Calmbach und die wartenden Eltern nahmen ihre erschöpften und um viele Erfahrungen reicheren Kinder in Empfang. Frau Schneider, Frau Lutzyk und Frau Lacroix freuten sich, alle Kinder wieder heil zurück gebracht zu haben und freuten sich wie die Schüler auf ein erholsames Wochenende.

Bericht & Fotos: Aline Lacroix