Presseartikel: „Schulleiter-Trio jetzt endlich komplett“

 Redaktion    Presseartikel | Schuljahr 2018/2019

Entnommen aus: Schwarzwälder Bote vom 11.11.2018, Bericht: Sabine Stadler


Die Schüler überreichen kleine Geschenke und wünschen ihren Schulleiterinnen viel Glück.

Fotos: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Von aktiv, begeistert und cool über gerecht und neugierig bis vielseitig, wissbegierig sowie zielstrebig, reichten die Attribute, die auf die beiden Konrektorinnen der Fünf-Täler-Schule zur Amtseinsetzung einprasselten. Tina Haas und Tanja Insinna wurden feierlich in ihr Amt im Schulleiterteam eingesetzt.

Bad Wildbad-Calmbach. „Endlich ist das Schulleiter-Team im Trio perfekt“, so Bürgermeister Klaus Mack in seinem Grußwort zur Amtseinsetzung der beiden Konrektorinnen Tina Haas und Tanja Insinna. Rektor Guido Störk verglich die Einsetzung mit der Pflanzung eines Baumes auf dem fruchtbaren Boden des Enztals. „Hier kann er unverrückbar gedeihen und Früchte tragen“, so Störk.

In Vertretung von Volker Traub, dem Leitenden Schulamtsdirektor beim Schulamt Pforzheim, ließ seine Mitarbeiterin Daniela Rüdenauer in Rekordzeit die bisherigen Stationen der neuen Konrektorinnen Revue passieren. Tanja Insinna ist bereits seit dem 1. Januar als Erste Konrektorin tätig. Auf ihrem Weg in dieses Amt war sie bereits an der Keppler-Schule in Freudenstadt und an der Goßweiler-Schule tätig. Tina Haas unterrichtet seit 2001 in Calmbach, hat mehrere Jahre in USA gelebt und gearbeitet. Seit 2014 wirkt sie im Schulleiterteam mit und wurde im August zur Zweiten Konrektorin ernannt.

Die Einsetzungsfeier eröffnete der Chor der Grundschule mit Schülern der Klassen 4a und 4b, die ihre Lehrerinnen und jetzigen stellvertretenden Schulleiterinnen nicht nur musikalisch beschenkten, sie überreichten ihnen auch im Anschluss ihres Liedvortrages einen bunten Strauß mit einzelnen Blumen.

„Jetzt herrscht wieder Klarheit“, so Mack, der die Zusammenführung der Goßweiler-Schule und der Realschule zur neuen Fünf-Täler-Schule aufgrund des 2009 erstellten Schulentwicklungsplanes als einen Dauerprozess bezeichnete. Heute existiere eine Ganztags- Grundschule, für die mit dem Bau einer Mensa eine neue Ära anbricht. „Mit der offiziell jetzt kompletten Führungsriege wurde ein wichtiges Signal sowohl für Schüler und Lehrer als auch für die Eltern der Kinder gesetzt“, so Mack weiter.

Zwischendurch hatte die Bläserklasse der Grundschule einen Auftritt und spielte zwei Lieder, darunter auch die Ode An die Freude („Freude schöner Götterfunken“).

Die neue katholische Schuldekanin, Christine Werner, drückte es mit einem Zitat von Khalil Gibran aus: „Beherzt ist, wer die Angst überwindet“. Mit dem Respekt vor der Aufgabe, die sie selber als ehemalige Schulleiterin wahrgenommen hat, zeigte sie sich erfreut über die beherzte Aufgabenübernahme der beiden neuen Konrektorinnen, die sich einander die Bälle zuspielen sowie gemeinsam nach Lösungen suchen können und damit im Team zusammen stärker seien als allein.

Vitamine im Korb

Seitens des Fördervereins und Elternbeirats überbrachte Silke Kappel Grüße für zwei „motivierte und engagierte Lehrerinnen, die jetzt das Schulleiterteam komplettieren“. Zum Fitbleiben gab’s einen Korb voller Vitamine für Haas und Insinna.

Das Kollegium hatte sich des kompletten Alphabets bedient, um Tina Haas die passenden Attribute auf den Leib zu schreiben bzw. zu singen. Für Tanja Insinna hatten zwei Lehrkräfte eine kleine Geschichte aus zwölf zugerufenen englischen Adjektiven in englischer Sprache vorbereitet, die mit „It’s a kind of fun to do the impossible“, also es macht Spaß, das Unmögliche zu leisten, endete.

Beide Konrektorinnen traten nacheinander vor das Mikrofon. Während Haas sich nach ihrem Auslandsaufenthalt wieder auf das Lehrer-sein gefreut habe, jeden Tag von Kornheim- Münchingen gerne nach Calmbach zur Schule fahre und sich jetzt schon auf die Jubiläumsfeier zum fünfjährigen Bestehen der Fünf-Täler-Schule mit Grund-, Werkrealschule und Realschule freue, rupfte Tanja Insinna einer Sonnenblume, ihrer Lieblingsblüte, die Blütenblätter aus und sprach über die „Schulfamilie“ und Calmbach, wo sie aufgewachsen und verwurzelt sei und sich mit der Schule identifiziere.

Vor dem Umtrunk mit kleinem Imbiss sang das Kollegium noch „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani.